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feedback in stories
#11
(27.09.2017, 08:25)Amanda_D schrieb: Was den Lesefluss angeht, habe ich eine simple, aber vielleicht effektive Idee. Die meisten von uns schreiben hier ja in Schwarz. Wie wäre es, wenn die Autoren ihre Geschichte in einer anderen Farbe schreiben würden. Ich habe das in Homeoffice angefangen, da sich da ein recht breiter OT-Strang ergeben hat. So kann der Leser einfach weiter scrollen bis er zu dem nächsten passend eingefärbten Stück kommt.

Hallo Amanda,

Deine Idee mit mehrfarbigem Text ist wirklich gut - ganz neu ist sie jedoch nicht. Das erste mehrfarbig gedruckte Buch, das ich gelesen habe, war zu Beginn der Achtziger "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende. Um die zwei parallel ablaufenden Handlungsstränge übersichtlicher voneinander zu trennen, waren sie in Purpur bzw. Türkis gedruckt. Michael Ende hat's aber auch nicht erfunden, denn sowohl mittelalterliche Handschriften als auch frühe Inkunabeln wiesen bereits mehrfarbigen Text auf.

Nachdem ich im Januar 2017 um des Effektes willen in meinen Text "Insane for Elastane" versuchsweise purpurfarbene Leuchtreklame eingestreut hatte, erinnerte ich mich im Februar an "Die unendliche Geschichte". Deshalb habe ich meine "Rentnerspiele" in Schwarz, Purpur und Grün geschrieben. Schwarz repräsentierte die Gegenwart im Text, während die persönlichen Erinnerungen der beiden Protagonisten purpurfarben bzw. grün waren. In der "Nachbarschaftshilfe" war der
Text (passend zur Thematik) nahezu durchgehend braun und in den "Lustgrotten" gab es schwarzen und blauen Text. Ich konnte jedoch in diesen Fällen weder bei den Danke-Klicks noch bei den Kommentaren irgend einen positiven Effekt feststellen, der auf diese farbige Schrift zurückgegangen wäre. Deshalb habe ich bei den folgenden Texten (von den Titelblättern abgesehen) diese aufwendige "Spielerei" wieder sein lassen.

Farbiger Text hat leider auch Nachteile: Die Bearbeitung ist aufwendiger, die Auswahl der Farben ist stark begrenzt (es muß ausreichender Kontrast zur Hintergrundfarbe vorhanden sein, damit er lesbar bleibt) und im Fall, daß jemand einen solchen Text mit einem Schwarz/Weiß-Drucker ausdruckt, besteht die Gefahr, daß die Farben in einen flauen Grauwert umgesetzt werden, der kontrastmäßig absolut unlesbar ist.

Viele Grüße
DickyMyFriend
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#12
Zitat:Auf einen Versuch könnte man es ja mal ankommen lassen. Aber ich bin da pessimistisch, ob das zieht. Im Prinzip dürften die meisten Leser bestimmte Autoren mit ihren individuellen Schreibstilen und ein bestimmtes Genre bevorzugen. Auf diesen "Filter" bezogen sagen die Leser sich wohl maximal "gelungen", "mittelprächtig" oder "nicht so gut".
Genau das ist ja der Grund, warum ich schrieb:
Also welche Maximal 5-6 Eigenheiten, die für alle Genre übergreifend gelten


Wobei auch möglich wäre von Minus 5   bis   neutral 0   bis Maximal 5   wählen zu lassen.

Entsprechend :   -5  -4  -3  -2  -1   +1  +2  +3  +4  +5

Sich also die 5er Werte in maximaler Opposition befinden.
So z.B. von sehr gut nachvollziehbar bis äußerst verwirrend.

spannend - träge,
leicht lesbar - schwer verständlich,
unterhaltsam - langweilig
etc.

So etwa in der Art. Entsprechend wird nichts gefragt, was interessenabhägig ist. Was genau man nun abfragen sollte könnte ja hier diskutiert werden.

Fragen, wie hat dir die Geschichte gefallen sind womöglich sinnlos, da ein Vanilla-Story für einen BDSMler eher nicht das Richtige ist. Dennoch könnte er sagen, ob es gut oder schwer lesbar war oder ob nach seinem Geschmack zu viel Kapitel, Absätze oder sonstwas drin waren.

Selbst wenn man nur mit 3 Fragen beginnt, dann kann der Fortgeschrittene Kritiker ja zu den jeweiligen Punkten auch extra was dazu sagen.

Wobei ich im Augenblick nicht so sehr die Hoffnung auf den nur Leser lege, sondern auf die anderen Autoren. Da die das gleiche Problem, sprich Bedürfnis haben wäre es doch als Feedbackwerkzeug eine Hilfe. Wer mehr will, kann ja mehr tun. Ich denke mir das jetzt so als Anschubs.

Klar wird es nie 100% objektiv sein. Das macht aber nichts, denn wenn genügend zusammen kommt, dann lässt sich schon eine Tendenz erkennen. Irgendwann heißt es dann schon: Will ich schreiben was die Lesen wollen oder will ich meinen Stil pflegen. Das muss dann aber jeder genauso wie jetzt auch schon selbst entscheiden.

Ich gebe Dusty recht, dass wenn viel Margarine geht, dann geht Butter auch gut. Es werden mit der Zeit sicher mehr Leser werden, wobei mir es lieber ist, ich bin in einem Forum wie in dem von Dusty, mit einer Handvoll toller Mitmacher, als in so einem Null-Acht-Fünfzehn Quengelladen wo ein Problem das andere jagt oder im Gegenteil nichts geregelt wird.

Ich wäre auch dafür, dass wer sich das letzte mal vor 2 Jahren eingeloggt hat und nie auch nur einen Piep von sich gab, gelöscht wird. Solche Dateileichen braucht keiner. Aber das gehört jetzt nicht hierher.

Was Farbe angeht: Ich schreibe von Beginn an den Haslflaier in größerer Schrift und in Farbe. Eine Beführwortung dafür bekam ich. Ich finde es auch angenehmer zu lesen, deshalb machte ich es ja.

Nun das alles sollte ja nur mal ein Vorschlag sein, der gewiss nicht nur begeisterte Beführworter findet. Es ist eben einfach zu diskutieren, ob oder nicht.

Gruß H.
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#13
(28.09.2017, 03:21)Haslflaier schrieb: Ich gebe Dusty recht, dass wenn viel Margarine geht, dann geht Butter auch gut. Es werden mit der Zeit sicher mehr Leser werden, wobei mir es lieber ist, ich bin in einem Forum wie in dem von Dusty, mit einer Handvoll toller Mitmacher, als in so einem Null-Acht-Fünfzehn Quengelladen wo ein Problem das andere jagt oder im Gegenteil nichts geregelt wird.

Sehr guter Punkt Haslflaier! Der Gedanke kam mit auch schon. Ob Masse gleichzeitig Klasse bedeutet, ist in der Tat noch unklar. Sicher, im Moment ist bei Dexotika recht wenig los, dafür gibt es aber auch kaum Stress. Mit zunehmenden Benutzerzahlen steigt auch das Risiko von Streit und Dissens, weil einfach ein breiteres Meinungsspektrum aufeinander prallen würde.

Viele Grüße

Dusty
Keiner schreibt besser als der, der schreibt, was ich gern lese.

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#14
(27.09.2017, 23:38)DickyMyFriend schrieb: Deine Idee mit mehrfarbigem Text ist wirklich gut - ganz neu ist sie jedoch nicht.

Das hab ich auch nicht behauptet Wink 

Natürlich gibt es diverse Texte, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in schwarz geschrieben sind. 
Es ging ja lediglich um die Punkt, die Geschichte optisch von OT Themen abzugrenzen. Und das schien mir schlicht die simpelste Lösung. 
Aber wie das mit einfachen Lösungen so ist, haben sie immer Vor- und Nachteile.
Viele Grüße
Amanda

Frauen wollen immer genommen werden. Meistens ernst, manchmal hart!
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#15
(28.09.2017, 09:16)Amanda_D schrieb:
(27.09.2017, 23:38)DickyMyFriend schrieb: Deine Idee mit mehrfarbigem Text ist wirklich gut - ganz neu ist sie jedoch nicht.

Das hab ich auch nicht behauptet Wink 

Natürlich gibt es diverse Texte, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in schwarz geschrieben sind. 
Es ging ja lediglich um die Punkt, die Geschichte optisch von OT Themen abzugrenzen. Und das schien mir schlicht die simpelste Lösung. 
Aber wie das mit einfachen Lösungen so ist, haben sie immer Vor- und Nachteile.

Farbige Texte sind eine Lösung. Nur sollten die Farben lesbar sein.

Persönlich lese ich lieber in schwarz. Wobei ich gestehe, dass ich bei längeren Stories die Vorlese-Add-Ons der Browser nutze.
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#16
(28.09.2017, 03:21)Haslflaier schrieb:
Zitat:Auf einen Versuch könnte man es ja mal ankommen lassen. Aber ich bin da pessimistisch, ob das zieht. Im Prinzip dürften die meisten Leser bestimmte Autoren mit ihren individuellen Schreibstilen und ein bestimmtes Genre bevorzugen. Auf diesen "Filter" bezogen sagen die Leser sich wohl maximal "gelungen", "mittelprächtig" oder "nicht so gut".
Genau das ist ja der Grund, warum ich schrieb:
Also welche Maximal 5-6 Eigenheiten, die für alle Genre übergreifend gelten


Wobei auch möglich wäre von Minus 5   bis   neutral 0   bis Maximal 5   wählen zu lassen.

Entsprechend :   -5  -4  -3  -2  -1   +1  +2  +3  +4  +5

Sich also die 5er Werte in maximaler Opposition befinden.
So z.B. von sehr gut nachvollziehbar bis äußerst verwirrend.

spannend - träge,
leicht lesbar - schwer verständlich,
unterhaltsam - langweilig
etc.

.....

Ich wäre auch dafür, dass wer sich das letzte mal vor 2 Jahren eingeloggt hat und nie auch nur einen Piep von sich gab, gelöscht wird. Solche Dateileichen braucht keiner. Aber das gehört jetzt nicht hierher.

Vielleicht ist das ein wenig zu kompliziert. Die negativen Bewertungen sollte man weglassen. Wenn jemand eine Geschichte nicht gut findet, bewertet er eben mit Null.

Die Idee mit den Löschen der nicht aktiven User finde ich gut.
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#17
(28.09.2017, 17:27)markus159 schrieb: Wobei ich gestehe, dass ich bei längeren Stories die Vorlese-Add-Ons der Browser nutze.

Clevere Idee!

(28.09.2017, 17:34)markus159 schrieb: Die Idee mit den Löschen der nicht aktiven User finde ich gut.

Dann gehe ich das mal an, bei Gelegenheit.

Viele Grüße

Dusty
Keiner schreibt besser als der, der schreibt, was ich gern lese.

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